Welche Rolle spielt die Medizintechnik, und insbesondere die Implantologie für die Innovationskraft in MV?

Die Medizintechnik als Teil der Gesundheitswirtschaft spielt seit vielen Jahren eine entscheidende Rolle in Mecklenburg-Vorpommern. Der Anteil der Gesundheitswirtschaft an der Gesamtwirtschaft Mecklenburg-Vorpommerns betrug im Jahr 2021 14,6 Prozent, in absoluten Zahlen 6,5 Milliarden Euro. Die Branche gilt somit seit Jahren als Beschäftigungsgarant und -motor des Bundeslandes.

Welche Potenziale hat der „Wandel der Medizintechnik“ für unsere Region?

Innerhalb der Medizintechnik spielt die Implantologie eine bedeutende Rolle und hat erhebliche Auswirkungen auf die moderne Medizin.  Wesentliche Fachbereiche der Implantologie in der Medizintechnik sind die Zahnmedizin und die Orthopädie. Hier kommt es fortwährend zur Entwicklung innovativer Technologien und neuer Materialien, wie zum Beispiel deren Biokompatibilität und Verträglichkeit. Ferner hält die digitale Bildgebung Einzug in medizinische Prozesse, beispielsweise zur genauen Positionsbestimmung von Implantaten oder ästhetischen Verbesserung.

Welche Einflüsse und Auswirkungen hat KI auf die Branche?

So liegen in der Integration von KI in der Implantologie vielfältige Potenziale für Innovationen.  Dies birgt sowohl Herausforderungen als auch Chancen. Probleme wie die Optimierung der KI-basierten Bildgebung für präzise Implantatplatzierung, die Entwicklung von KI-gesteuerten personalisierten Implantaten und die Sicherstellung von Datenschutz und Ethik in der Anwendung, sind zentrale Anliegen. Gleichzeitig bietet KI die Möglichkeit, individualisierte Lösungen zu verbessern, Infektionen durch präzise Überwachung zu verhindern und innovative Diagnoseansätze zu fördern. All die Potenziale erfordern aber auch die Ausbildung von Fachkräften, die die Disziplinen verknüpfen können.

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Ziel der Innovationskonferenz Medizintechnik im Wandel

Daher zielt die regionale Innovationskonferenz “Medizintechnik im Wandel” im InnovationPort Wismar darauf ab, einen umfassenden Überblick über die aktuellen Innovationen in der Medizintechnik, insbesondere in der Implantologie, zu geben und möchte aufzeigen, wie und wo Fachpersonal gefunden werden kann. Beleuchtet werden sowohl die bereits erreichten Meilensteine in der Implantologie als auch die vielversprechenden Zukunftsperspektiven, die an den Standorten Wismar, Rostock und Greifswald in den letzten Jahren erarbeitet worden sind.

 

 

Kooperation mit Partnern

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Hochschule Wismar, der Industrie- und Handelskammer zu Schwerin, dem TBI Technologie-Beratungs-Institut GmbH und dem Produktionstechnologie-Institut WAVE GmbH aus Wismar statt.
Experten zeigen neue Verfahren, Materialien sowie Prozesstechniken und diskutieren innovative Einsatzverfahren. Zudem wird bewertet, wie Expertisen aus unterschiedlichen Disziplinen genutzt werden können, um die aktuellen Herausforderungen zu meistern.

 

 

Schwerpunkt der Konferenz

Besonderer Schwerpunkt der Veranstaltung stellt die Darstellung der Verknüpfung von Implantologie, Maschinenbau und KI zum Aufzeigen von Lösungsansätzen dar.  Durch die Integration maschinenbaulicher Prinzipien und Verfahren wie präzise Fertigungstechniken, Materialwissenschaften und 3D-Druck, können maßgeschneiderte Implantate mit verbesserten biomechanischen Eigenschaften entstehen. Die disziplinübergreifende Verbindung fördert die Entwicklung effizienter, qualitativ hochwertiger und patientenspezifischer Implantatlösungen.

 

 

Vorstellung des Neuen Studiengangs Medizintechnik in Wismar und Rostock

Im Rahmen der Veranstaltung wird neben den Fachimpulsen auch der neue Studiengang "Medizintechnik" an der Hochschule Wismar vorgestellt, der durch die Hochschule Wismar entwickelt wurde. Dieser bringt Medizin und Technik zusammen und nutzt die Synergien des Hochschulstandortes! Er ist zudem eine Antwort auf die wachsende Nachfrage nach Fachkräften, die die Schnittstelle zwischen Medizin und Technik beherrschen und besetzen.

 

 

Netzwerk und Gespräche

Neben Präsentationen aus Wissenschaft und Industrie stehen das Vernetzen, das Erschließen neuer Kontakte und der Austausch über die Innovationspotenziale im Vordergrund, regelmäßige Pausen und eine innovative Atmosphäre im InnovationPort bilden den Rahmen der Veranstaltung.

 

 

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AGENDA

10:00 Uhr – 10:05 Uhr Grußwort IHK, Siegbert Eisenach

10:05 Uhr – 10:10 Uhr Grußwort Hochschule Prof. Dr. Wiegand-Hoffmeister

10:10 Uhr – 10:20 Uhr Grußwort Wirtschaftsministerium, Herr Svoboda

Zukunftsaussichten und Potenzialförderung aus Sicht des Wirtschaftsministeriums

10:20 Uhr – 11:30 Uhr

Block 1 [70 Min]

Innovationen, neue Technologien und Herausforderungen in der Medizintechnik

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3 Vorträge á 20 Minuten (15 Minuten Vortrag und 5 Minuten Fragen)

 

11:30 Uhr – 12:00 Uhr Pause

12:00 Uhr – 13:00 Uhr

Block 2 [60]

Best Practice – Beispiele für Kooperationen aus Wissenschaft und Wirtschaft

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3 Vorträge á 20 Minuten

13:00 Uhr – 13:45 Uhr Mittagspause

13:45 Uhr – 14:45 Uhr

Block 3 [60]

Von der Idee zur Zulassung: Einstiegsoptionen und Markteintritt

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3 Vorträge á 20 Minuten

14:45 Uhr – 15:15 Uhr Pause

15:15 Uhr – 16:45 Uhr

interaktiver Block „Megatrends in der Medizintechnik“ [90]

Moderation der Themeninseln mit Vertretern der Hochschule mit An-Institut, Forschungsinstitute, Universitäts-Klinik Greifswald Partner für die Themeninseln

16:45 Uhr – 17:15 Uhr Finale und Abschluss [30]

 

PARTNER

“Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.” - Aristoteles